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Verlassener Tunnel, der Sopron mit Bécs Geheimnissen verbindet – Gibt es ihn wirklich oder nur eine Legende?

Verlassener Tunnel, der Sopron mit den Geheimnissen Wiens verbindet – Existiert er wirklich oder ist das nur eine Legende?

Sopron, eine historische Grenzstadt, hat stets enge Verbindungen zum pulsierenden Leben Wiens und seiner mysteriösen Vergangenheit gepflegt. Eine Legende hat über Jahrhunderte hinweg die Fantasie von Einheimischen und Touristen gleichermaßen beflügelt: Gibt es tatsächlich einen geheimen, verlassenen Tunnel, der unterirdisch Sopron mit den Geheimnissen Wiens verbindet? Oder ist all das nur ein romantischer Mythos? In diesem Artikel beleuchten wir die Ursprünge dieser Legende, stellen den realen Wien-von-Hinterberg-Tunnel vor und untersuchen, wie die Vergangenheit und die Moderne die Verkehrsinfrastruktur Soprons prägen. Wir berühren historische Bahnverbindungen, regionale Entwicklungen und bieten praktische Unterkunftsempfehlungen für Entdeckungsreisen in Sopron.

Falls du dich schon immer für unterirdische Geheimnisse begeistert hast oder technische Meisterleistungen liebst, findest du hier eine detaillierte Anleitung zu Legenden und Fakten zwischen Sopron und Wien. Begleite uns auf der Reise durch die mystischen Tunnel der Vergangenheit bis zum heutigen Wien-von-Hinterberg-Tunnel und erfahre, ob tatsächlich eine geheime Verbindung zwischen den beiden Städten besteht!

Der Artikel bietet sowohl für lokale Interessierte als auch für neugierige internationale Reisende einen umfassenden Einblick in die legendären und tatsächlichen unterirdischen Verbindungen zwischen Sopron und Wien.

Sopron und Wien Tunnel: Legende und Realität

Sopron spielte seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle in der Geschichte der ungarisch-österreichischen Grenzregion. Die Legende vom „verlassenen Tunnel Sopron“ taucht bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in verschiedenen Ortsanekdoten, alten Zeitungsberichten und Touristenführern auf. Demnach soll sich unter der Stadt ein geheimer unterirdischer Gang, der sogenannte „Sopron-Wien-Tunnel“, verbergen, der in früheren Zeiten entweder von Fluchtenden, Spionen oder Schmugglern genutzt wurde.

Viele glaubten, dass sich dieser erstaunliche Geheimgang im Bereich des Wiener-Hügels oder unter den Düdleser Wäldern befindet. Die enge kulturelle und wirtschaftliche Verbindung zwischen Sopron und Wien hat das städtische Legendenbild zusätzlich befeuert, da historische Wege und Handelsstraßen die beiden Städte stets verbunden haben. Es gibt auch bekannte alte Keller und Bunkeranlagen, die im 20. Jahrhundert vielfältig genutzt wurden, was die Legende noch vermehrt.

Bei genauer Betrachtung der Beweislage zeigen alte Karten, geologische Untersuchungen oder architektonische Aufzeichnungen jedoch keine Hinweise auf eine vollständige, vertriebene unterirdische Verbindung zwischen den Städten. Die Legende vom „geheimen Durchgang Sopron-Wien“ ist vor allem ein Mythos, der zwischen Fakten und Fantasie schwankt – tief verwurzelt in Unsicherheiten der Vergangenheit und der Erzähltradition, die sie über Generationen weitergibt.

Natürlich existieren zahlreiche Keller, Weinkeller oder sichere Verteidigungsanlagen, jedoch führen diese selten über die Grenzen der Stadt hinaus – daher bleibt die „versteckte Verbindung“ zwischen Sopron und Wien eher Teil der Imagination und lokalen Mythologie.


Nachtaufnahme der alten Kellerzüge Soprons, geheimnisvoll und stimmungsvoll, um die Legende des unterirdischen Tunnels zu illustrieren.

Der Wien-von-Hinterberg-Tunnel und die M85: Moderne Realität hinter den Legenden

Wechseln wir von den Legenden Soprons in die Ingenieurswelt der Gegenwart: Der Wien-von-Hinterberg-Tunnel existiert tatsächlich, ist aber keineswegs verlassen oder geheim. Dieses unterirdische Bauwerk ist Teil der Autobahn M85, die westlich von Sopron nahe der österreichischen Grenze für schnelle und moderne Verkehrsanbindung sorgt – allerdings mit völlig anderem Zweck als den in Legenden erwähnten geheimen Durchgängen.

Der „Wien-von-Hinterberg-Tunnel“ ist 780 Meter lang und besteht aus zwei parallelen Röhren, die durch mehrere Flucht- und Notausgänge verbunden sind. Er wurde am 14. Dezember 2024 offiziell eröffnet, an einem Ereignis, bei dem auch Ministerpräsident Orbán Viktor anwesend war. Dieses Datum markiert einen Meilenstein für den von vielen lang erwarteten schnellen Anschluss Soprons an das nationale Straßennetz.

Aus technischer Sicht ist der Tunnel eine Meisterleistung: Über 128 Fertigbetonsegmentkeile, insgesamt 12,5 Meter lang, wurden verarbeitet, wovon 118 verschlossen und 10 offen sind. Für den Bau wurden weit über 40.000 Kubikmeter Beton und 2.200 Tonnen Stahlbeton eingesetzt. Bei der Sicherheit wurde besonderes Augenmerk auf eine zentrale Steuerungs- und Überwachungstechnologie gelegt, mit 34 Kameras, 24 Belüftungsventilatoren, 84 Feuer- und Notrufknöpfen sowie 16 Lautsprechern, um jederzeit schnelle Eingriffe zu ermöglichen.

Die vollständige Ausführung erfolgte durch das ungarische Baukonsortium SDD (bestehend aus Strabag, Duna Aszfalt, Mészáros és Mészáros Kft.) unter der Überwachung von UTIBER. Damit ist der Tunnel nicht nur technisch, sondern auch nationaler Stolz – das Bécsi-Dombi-Tunnel wurde eine Keimzelle für die Entwicklung der westungarischen Verkehrsinfrastruktur. Die Bauarbeiten berücksichtigten Umweltauflagen und geologische Bedingungen vor Ort.

Seit der Eröffnung hat der Tunnel die Verkehrsströme an der ungarisch-österreichischen Grenze grundlegend verändert. Als Teil des M85-Sektionen erleichtert er den Zugang zu Wien, Gyor und dem Neusiedlersee-Gebiet erheblich. Der Autobahntunnel wird somit zum symbolischen „geheimen Verbindung“ zwischen Sopron und Wien im 21. Jahrhundert.


Moderne Luftaufnahme des Wien-von-Hinterberg-Tunnels und der M85-Autobahn, hervorgehoben die beiden Tunnelzugänge und das umliegende Landschaftsbild.

Echte Verbindungen zwischen Sopron und Wien: Bahn, Straßen, historische Wege

Trotz der Legende vom „verlassenen unterirdischen Tunnel“ bestehen zwischen Sopron und Wien seit Jahrhunderten tatsächliche, bedeutende Verbindungen. Besonders hervorzuheben sind die Eisenbahnstrecken sowie alte und moderne Straßen. Beide Netze haben maßgeblich zur wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und touristischen Annäherung der beiden Städte beigetragen.

Was den Eisenbahnverkehr betrifft, verbindet die Strecke Sopron–Wiener Neustadt seit 1847 die Region. Über die alten Südbahn und die Mattersburger Bahn wurde Wien gut erreichbar, wodurch schnelle Reiseverbindungen zwischen den Hauptstädten ermöglicht wurden – ganz ohne unterirdische Tunnel.

Historisch bedeutend ist auch die „Wiener Straße“, eine befestigte Hauptstraße, die seit Jahrhunderten genutzt wird. Diese Straße wurde im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut und bildet heute einen wichtigen Verkehrsweg im Zuge der Schnellstraße M85 sowie weiterer Nebenstraßen, die die Städte verbinden. Die Region um den Neusiedlersee, inklusive des Fertőmelléki Tunnels und der Verbindung von Sopron nach Mattersburg, hat die kulturelle und wirtschaftliche Einheit der Grenzregion stets gestärkt. Viele Touristen nutzen heute die Bahn oder den Straßenverkehr, um die Region zu erkunden und die Legende durch reale Erlebnisse zu ersetzen.

Wichtig ist, dass während die tatsächlichen Straßen- und Bahnverbindungen heute regelmäßig und zuverlässig sind, die Legende vom „geheimen Tunnel“ nur eine urbane Mythologie bleibt – das wahre Netzwerk bilden die zugänglichen Infrastrukturmaßnahmen und offene, transparente Verbindungen.

Tunnels, Unterkünfte und technische Highlights rund um Sopron

Auch wenn der „vergessene Tunnel zwischen Sopron und Wien“ nur Mythos ist, gibt es im Raum Sopron zahlreiche echte unterirdische Bauwerke. Neben dem Wien-von-Hinterberg-Tunnel zählen dazu die historischen Weinkeller in der Stadt, die Wehrmachtsbanzertürme, sowie die noch genutzten Bahn- und Straßentunnel. Keiner dieser Tunnel führt tatsächlich nach Wien, doch alle bereichern das außergewöhnliche Ambiente und die Atmosphäre von Sopron.

Besonders im Bereich des Düdleser Waldes finden sich technische Einrichtungen, die den Transport im Umland sichern: kleinere Tunnel, Untergrunddurchlässe oder Bauwerke im Zuge der M85. Diese sind hochmodern gebaut, respektieren die Gegebenheiten vor Ort und entsprechen den Sicherheitsstandards des 21. Jahrhunderts.

Jede Unterkunft in der Nähe, wie etwa Pensionen im Düdleser Wald, bietet eine gute Ausgangsbasis, um die Geheimnisse der Region zu erkunden. Zudem ist die Auswahl an Hotels, wie im Hotel Szieszta, attraktiv, um die Grenzen zwischen Ungarn und Österreich in mehreren Tagen zu erleben. Das Hotel bietet moderne Annehmlichkeiten, freundliches Ambiente und ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, darunter der Wiener-Hügel, der Neusiedler See oder die lokale Natur.

Technische Highlights in der Nähe umfassen fortschrittliche Steuerungssysteme, die einen sicheren Betrieb bei jedem Wetter, bei Verkehrsstaus oder im Brandfall gewährleisten. Damit gilt der M85-Tunnel als eines der wichtigsten Projekte der ungarischen Verkehrsentwicklung. Solche Entwicklungen sind ebenso Teil der Legenden um die verdeckten Verbindungen, die in Wahrheit durch offene und klar deklarierte Infrastruktur realisiert wurden.

Bei geologischen Untersuchungen wurden immer wieder alte Zisternen, Kelleranlagen oder verborgene Lagerstätten entdeckt. Diese führen jedoch selten zu anderen Städten, insbesondere nicht nach Wien. Die „unterirdische Verbindung“ zwischen Sopron und Wien existiert heute vor allem in der praktischen, sichtbaren Infrastruktur – im Boden sowie darüber – und ist jederzeit offen zugänglich.

Unterkunftsempfehlungen in Sopron

Ein Aufenthalt in Sopron ist ohne mindestens eine Nacht im Raum unvollständig. Die Stadt bietet hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten, wobei das Hotel Szieszta eine hervorragende Wahl ist. Das Hotel liegt im Grünen, in der Nähe des Stadtzentrums, und vereint Komfort mit zentraler Lage – ideal, um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden, darunter die berühmte Wiener-Hügel-Region, den Neusiedler See und die historische Altstadt.

Mit großzügigen, modernen Zimmern, einem Wellness-Bereich, Tennisplätzen und familienfreundlichen Angeboten ist das Hotel eine exzellente Basis. Das hoteleigene Restaurant bietet lokale und internationale Spezialitäten, oft mit attraktiven Paketen für längere Wochenendaufenthalte oder aktiv gestaltete Ausflüge. Für alle, die eher das klassische Stadtleben bevorzugen, gibt es den Pannonia Hotel, das im historischen Stadtkern liegt und einen stilvollen, traditionellen Wohnstil bietet. Für designorientierte, intimer geführte Unterkünfte ist das Boutique-Hotel Wollner eine passende Wahl, während das Szieszta durch seinen Komfort für vielfältige Ansprüche überzeugt.

Hotel Szieszta in Sopron, modernes Design in grüner Parklage, helle Architektur

Häufig gestellte Fragen (HGF)

1. Gibt es wirklich einen verlassenen, geheimen Tunnel zwischen Sopron und Wien?

Alle verfügbaren Beweise deuten darauf hin, dass die „Sopron-Wien-Legende“ nur ein Mythos ist. Weder archäologische, geologische noch architektonische Quellen belegen die Existenz eines direkten, verlassenen unterirdischen Tunnels zwischen den beiden Städten. Obwohl die Legende spannend und faszinierend ist, hat es in der Realität keinen solchen Bau gegeben.

2. Welche Bedeutung hat der Wien-von-Hinterberg-Tunnel für das Soproner Verkehrsnetz?

Der am 2024 eröffneten Wien-von-Hinterberg-Tunnel ist eine zentrale technische Errungenschaft, die die schnelle Verbindung Soprons ins nationale und internationale Verkehrsnetz erheblich verbessert. Er erleichtert den Zugang nach Wien, Gyor und zum Neusiedler See erheblich und verringert den Stadtverkehr.

3. Kann man als Tourist den Wien-von-Hinterberg-Tunnel besichtigen oder befahren?

Der Tunnel ist primär für den Fahrzeugverkehr konzipiert; eine Besichtigung oder Begehung zu Fuß ist für Laien nicht möglich. Das Durchfahren im Auto ist jedoch sicher und komfortabel, da moderne Technik eingeplant ist. Es werden gelegentlich Fachveranstaltungen, Tage der offenen Tür oder besondere Events organisiert, bei denen Interessierte teilnehmen können.

4. Wie kommt man am schnellsten und bequemsten von Wien nach Sopron?

Es bestehen gut ausgebaute Straßen- und Bahnverbindungen. Dank des neuen M85-Tunnels verkürzt sich die Fahrtzeit erheblich. Die Bahnlinien Wien–Wiener Neustadt und die Mattersburger Bahn bieten regelmäßig schnelle Verbindungen, die die beiden Städte in weniger als einer Stunde erreichbar machen.

5. Welchen Unterkunftstyp empfehlen Sie, um Sopron und die Region optimal zu erkunden?

Das Hotel Szieszta ist eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für Stadtbesuche und Regionentdeckungen. Es bietet vielfältigen Komfort und ist zentral gelegen. Alternativen wie das Pannonia Hotel im historischen Stadtzentrum oder das Boutique-Hotel Wollner für individuellere Erfahrungen stehen ebenfalls zur Verfügung. Damit kannst du die kulturellen, natürlichen und verkehrstechnischen Highlights der Region bequem erleben.

Wenn dich die legendäre Vergangenheit Soprons, die modernen Verkehrsprojekte oder einfach die Entdeckung der Stadt interessiert, verfolgen unsere Artikel regelmäßig! Besuche Sopron, erkunde die Legenden persönlich und entdecke die wahren verborgenen Schönheiten, die über und unter der Oberfläche auf dich warten!

Reserviere rechtzeitig eine Unterkunft, wähle zwischen historischen oder modernen Sehenswürdigkeiten und erlebe die vielfältigen Grenzregionen-Abenteuer!

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